Girokonto kündigen – Es kann viele Gründe geben


Leider ist es heutzutage immer noch so, dass die meisten Personen ein Girokonto bei einer örtlichen Hausbank eröffnen. Meistens passiert das im Zuge des Ausbildungsbeginns, und Mama und Papa haben da auch noch ein Wörtchen mitzureden gehabt. Ob diese Gegebenheiten Ihrer derzeitigen Situation entsprechen, das können nur Sie alleine wissen, aber Gründe um das Girokonto zu kündigen gibt es viele.

Girokonto kündigen bei Umzug

Als erstes wäre da folgende Situation: Man hat seine Ausbildung oder sein Studium beendet und spätestens dann, streckt man die Fühler in die grosse weite Welt aus. Die wenigsten bleiben ein Leben lang in der gleichen Stadt wohnen, sondern viele Personen nutzen heutzutage die zunehmende Globalisierung und wechseln hren Lebensmittelpunkt. Manchmal nicht nur einmal sondern mehrmals, gerade in der Zeit in der man noch ungebunden ist und keine eigene Familie dahintersteht. Da ist dann natürlich die örtliche Hausbank nicht mehr der richtige Ansprechpartner, da man eine Bank benötigt, die flexibel zur Verfügung steht. In dieser Situation wäre dann die beste Entscheidung, das bisherige Girokonto zu kündigen und ein online zur Verfügung stehendes Konto zu nutzen, das nicht von einem festen Wohnort ausgeht.

Girokonto kündigen wegen Heirat

Ein weiterer Grund um das Girokonto zu kündigen, ist ein eher erfreulicher Grund. Sie haben den richtigen Partner gefunden und haben sich dazu entschlossen zu heiraten. In den meisten Fällen entschließt sich das Paar nach der Eheschließung zu einer gemeinsamen Kontoführung. Das kann zum einen Kostengründe haben, ein Konto ist halt günstiger als zwei Konten, zum anderen ist das auch in vielen Lebenslagen für das Paar praktischer. Beide Gehälter können auf ein Konto eingezahlt werden, gesetzt dem Fall, dass beide berufstätig sind, sodass auch alle Lebenshaltungskosten zentral abgewickelt werden können.


Girokonto kündigen weil die Kosten zu hoch sind

Der Schock beim Girokonto kommt meistens zum Quartalsende, dann werden alle Kosten, die für die Kontoführung angefallen sind, abgerechnet. Das kann sich relativ schnell zu einem hohen Betrag summieren, da, gerade bei örtlichen Banken ohne Onlinebanking, einige Posten zusammenkommen. Es wird eine monatliche Grundpauschale berechnet, die bei Geschäftskonten noch einmal deutlich höher ist, als bei Privatkonten. Dann werden noch alle Buchungen mit einem eigenen Kostensatz berechnet, egal ob Überweisung, Lastschrift oder eine Einzahlung. Sollten sich Ihre Kontoführungsgebühren pro Jahr über 100 Euro bewegen, dann ist es allerhöchste Zeit, Ihr Girokonto zu kündigen und sich nach einem günstigeren Angebot umzusehen.

Die Bank bietet kein Onlinebanking an

Heutzutage bieten zwar die meisten Banken Onlinebanking an, aber die Unterschiede beim Onlinebanking sind zum Teil enorm hoch. So gibt es einige Banken, bei denen können Sie online nicht einmal die Daueraufträge verwalten. Auch eine Auslandsüberweisung sollte per Onlinebanking heutzutage kein Problem mehr sein. Ein Vorteil bei der Online-Kontoführung ist für Sie als Kunde, dass Ihre Gebühren für die einzelnen Posten deutlich günstiger sind, als wenn Sie eine klassische Überweisung in den Briefkasten der Bank einschmeissen. Der Arbeitsaufwand der Banken um die Überweisung zu buchen, sind beim Online-Zahlungsverkehr deutlich geringer als es bei einem beleghaften Auftrag der Fall wäre, daher sollte auch Ihre Bank ein günstiges Onlinebankingmodell anbieten. Sollte das nicht der Fall sein, dann haben Sie auch dort die Möglichkeit das Girokonto zu kündigen.

Weil Sie ein besseres Kontenangebot gefunden haben

Sie sind mit Ihrer Bank bisher nicht wirklich unzufrieden gewesen, aber es war auch nicht besonders herausragend. Dann kann es gut sein, dass Sie beim Surfen im Internet oder bei Stöbern in der Tageszeitung eine Girokontoangebot finden, welches für Sie deutlich attraktiver ist. Das kann der Fall sein, wenn Sie eine Prämie für die Kontoeröffung bekommen, und es Ihnen eigentlich egal ist, wo Ihr Konto geführt wird. Es gibt Anbieter, die zahlen Ihnen bei einer Kontoeröffnung 70 Euro bar aus, ohne Wenn und Aber. Ebenfalls ein attraktiver Grund das Girokonto zu kündigen und ein besseres Angebot in Anspruch zu nehmen, ist die kostenlose Kontoführung ab einem bestimmten regelmäßigen Gehaltseingang. Mittlerweile bieten einige Banken sogar eine kostenlose Kontoführung ohne Mindestgeldeingang an.

Ihr Dispo wurde nicht erhöht

Viele von Ihnen kennen mit Sicherheit die Situation, dass man eine Anschaffung machen möchte, die durch eine kurzzeitige Erhöhung des Dipositionskredites finanziert werden sollte. Das kann zum einen eine hohe Stromnachzahlung sein, aber auch die Anschaffung von Möbeln oder anderen Gegenständen kann für eine Erhöhung des Dipos in Frage kommen. Auch andere zum Teil wirkliche Notlagen sind vorstellbar, wo man einen finanziellen Engpass überbrücken muss, in diesem Fall ist eine Erhöhung des Dipos oft unerlässlich. Wenn Ihre Bank Sie dann im Stich lässt, dann wählt man oft eine Girokonto-Kündigung, wenn man wieder in der finanziellen Lage ist.

Sie wurden schlecht beraten

Sie wurden bei Ihrer Bank, das muss ja nicht unbedingt beim Girokonto sein, schlecht beraten. Dann haben Sie eine Situation, in der Sie unzufrieden mit der Beratungsleistung der Bank sind, und möchten auch Ihr Girokonto dort kündigen. Das ist absolut verständlich, da eine Filialbank für viele Situationen im Leben der erste Ansprechpartner ist, ob es der Abschluss von Versicherungen ist, oder die Finanzierung einer Immobilie. Leider beraten viele Banken nicht objektiv, sondern eher so, dass eine hohe Provision kassiert werden kann, der Kundennutzen steht leider oftmals im Hintergrund.